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Sozialpädagogisches Handeln an Schulen
Das „Sozialpädagogische Handeln an Marburger Schulen (SPHS)“ ist das zentrale Konzept der kommunalen Schulsozialarbeit in Marburg. An 14 Schulen erhalten Kinder, Jugendliche und Eltern direkte Unterstützung, Beratung und Begleitung im Schulalltag und darüber hinaus.
Aufgaben und Ziele
Die kommunale Schulsozialarbeit unterstützt Kinder und Jugendliche in ihrer schulischen, persönlichen und sozialen Entwicklung. Auch Eltern können sich bei Fragen oder Schwierigkeiten im Schulalltag ihres Kindes an die Schulsozialarbeit wenden.
Das Angebot unterstützt Kinder und Jugendliche dabei,
- selbstbewusster zu werden und besser mit anderen zurechtzukommen,
- einen Raum zum Reden und jemanden, der einfach zuhört, zu haben,
- mit Stress in der Schule oder mit anderen umzugehen,
- bei Fragen zu einem Schulwechsel,
- bei Fragen, wie es nach der Schule weitergeht, und bei der Orientierung.
Das Angebot unterstützt Eltern dabei:
- Sie möchten Ihr Kind in seiner Entwicklung gut begleiten?
- Sie haben Fragen zur schulischen oder persönlichen Situation Ihres Kindes?
- Sie wünschen sich Austausch, Unterstützung oder eine Orientierung, welche weiteren Beratungs- und Hilfsangebote für Ihr bzw. das Anliegen Ihres Kindes passend sind?
Die Angebote sind freiwillig, die Gespräche sind kostenfrei und vertraulich.
Die Fachkräfte bieten den Kindern und Jugendlichen unterschiedliche Angebote und Methoden (Projekttage, Gruppen und offene Angebote, Beratung, Pausen‐ und Freizeitangebote). So stärkt die kommunale Schulsozialarbeit in Marburg ein gutes Schulklima, fördert die persönliche Stabilität von Kindern und Jugendlichen und unterstützt dabei, Herausforderungen frühzeitig und gemeinsam zu bewältigen.
Standorte des Angebots
Über die Marburger Schulsozialarbeit
Ziel der Schulsozialarbeit der Universitätsstadt Marburg ist es, frühzeitig zu unterstützen, Benachteiligungen abzubauen und positive Lebensperspektiven zu fördern. Schulsozialarbeit trägt damit wesentlich zu mehr Chancengerechtigkeit und einem guten Schulklima bei.
Die Steuerung und damit auch die übergeordnete Begleitung der kommunalen Schulsozialarbeit liegt bei der Fachstelle der Jugendberufshilfe/Jugendhilfe-Schule des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie der Stadt Marburg.
Ergänzend bietet die kommunal finanzierte Servicestelle Jugendhilfe-Schule in Trägerschaft des bsj Marburg e.V. fachliche Beratung von Schulen und Jugendhilfeträger sowie Durchführung von Weiter- und Qualifizierungsangeboten für Fachkräfte und Lehrkräfte.
Das Angebot wird von anerkannten Trägern der Jugendhilfe sowie der Jugendförderung der Stadt Marburg umgesetzt. Die Formate können dabei ganz unterschiedlich sein: Ob Gruppenangebot, Einzelberatung, Netzwerkarbeit oder Impulse für und Unterstützung bei der Schulentwicklung – wichtig ist, dass sich das Angebot an der Lebenswelt und den vorhandenen Ressourcen der Beteiligten orientiert. Die Angebote sind freiwillig, dienen der Prävention und sollen die Teilhabe sowie die Kooperation aller fördern. Um die Qualität der Schulsozialarbeit zu überprüfen und weiterzuentwickeln finden regelmäßige Evaluationen und Austausch in Netzwerken statt.
Ansprechperson
| Anne Leibfried | |
| Amt / Bereich Fachdienst 59 - Planung, Steuerung und Qualitätsentwicklung Stadtverwaltung Friedrichstraße 36 35037 Marburg Telefon: 06421 201-5914 E-Mail: jugendberufshilfe@marburg-stadt.de Aufgaben: | |
